Über Mich

Politikverständnis

Politik in einer Demokratie ist für mich das gemeinsame Ringen um bestmögliche Lösungen für alle Themen, die lokal wie global unser Leben als Menschen auf diesem Planeten bestimmen. Angesichts des Klimawandels müssen wir zusammenstehen und lokal wie global die Auswirkungen begrenzen!

Das ist anstrengend, das ist oft frustrierend und zäh, aber es ist auch spannend und immer wieder ein wunderbares Erlebnis, wenn aus Diskussionen und Ideenaustausch ein Prozess entsteht, der Dinge auf den Weg bringt und scheinbar Festgefügtes verändert.

Die Lust, sich einzubringen und zu beteiligen, begleitet mich schon lange.

Kindheit, Beruf und Politisierung

Ich bin 1971 in Freiburg geboren. Aufgewachsen im Tunibergstadtteil Opfingen, habe ich mein Abitur am Rotteck-Gymnasium absolviert und dann in Passau und Freiburg Rechtswissenschaften studiert.

Aufgrund des Pendelns zu Schule und Universität waren Mobilität und der ÖPNV ganz praktisch jeden Tag ein Thema, weswegen ich mich schon als Schülersprecherin für Schülertickets und besseren Nahverkehr eingesetzt habe. Später habe ich mich an der Universität in der Fachschaft und der Studierendenvertretung in der Hochschulpolitik und der ersten Studierendenliste in den Passauer Stadtratswahlen engagiert habe. Der atomare GAU in Tschernobyl 1986 sowie die Bedrohung der Region durch die AKWs in Fessenheim Beznau und Leibstadt war darüber hinaus ein Schlüsselerlebnis, was mich für die Energiewende und umweltpolitische Themen sensibilisiert hat.

Nach dem Uniabschluss und dem Referendariat in Freiburg, in dem ich unter anderem im Stadtplanungsamt Freiburg die Entwicklung mehrerer bis heute wichtiger Baugebiete (Innere Elben, Vauban, Wolfswinkel) ein Stück mitbegleiten konnte, lebe ich seit 1996 mit meiner Familie im Hochschwarzwald und arbeite seit 2000 als Rechtsanwältin in Titisee-Neustadt.

Von 2006 bis 2014 konnte ich als Persönliche Mitarbeiterin für MdL Reinhold Pix bereits wichtige Einblicke in die Arbeit als Landtagsabgeordnete*r bekommen. Ab dem Jahr 2017 habe ich ebenfalls als Persönliche Mitarbeiterin für MdL Bärbl Mielich, die gleichzeitig auch Staatssekretärin im Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg war, gearbeitet und konnte weitere für mich heute wichtige Erfahrungen sammeln.

Familie und politisches Engagement

Als Mutter zweier Kinder (jetzt 17 und 22 Jahre alt) kenne ich die Bildungssysteme mit allen Stärken und Schwächen. Als Gemeinderätin in Titisee-Neustadt (2009 bis 2021) setzte ich mich unter anderem für gute Kinderbetreuung, eine gute Ausstattung der Kitas, den Ausbau der Digitalisierung für Schulen und der guten Breitbandversorgung in der Fläche ein. Die herkunftsunabhängige Chancengleichheit, die Stärkung der betrieblichen Ausbildungen sowie unserer Hochschullandschaft, gute Lehre und Studienbedingungen sind wichtige Zukunftsfaktoren.

 

Von 2011 bis 2021 war ich darüber hinaus auch Kreisvorsitzende der Grünen im Breisgau-Hochschwarzwald. Kommunalpolitisch wie regional setze ich mich ein für einen guten ÖPNV in der Fläche, urbane Mobilität mit einer Verbesserung der Bedingungen für Fußverkehr wie Radfahrer*innen sowie dem Ausbau des Fernverkehrs auf der Schiene für Menschen und Fracht.

Der Klimawandel, die damit einhergehende Gefährdung der Artenvielfalt und die sozialen Probleme, die durch die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen entstehen beschäftigen mich in meinem Engagement jeden Tag. Der Zustand des Waldes um meine Heimatstadt herum erinnert mich ständig daran, dass wir keine Zeit mehr zu verlieren haben – Wir müssen die Zukunftsweichen jetzt stellen!

Diese Überzeugungen und Erfahrungen nehme ich als Landtagsabgeordnete mit in die Landespolitik. Dort bin ich Arbeitskreis-Vorsitzende der Fraktion für den Arbeitskreis Justiz und Migration. In diesem Bereich bringe ich viel Erfahrung aus meiner jahrelangen juristischen Tätigkeit im Bereich des Asyl- und Ausländerrecht mit. Passend dazu sitze ich auch im Ständigen Ausschuss, der eine besondere Rolle unter den Ausschüssen einnimmt, da er als sogenanntes Zwischenparlament nach Ablauf der Wahlperiode oder nach einer vorzeitigen Landtagsauflösung bis zum Zusammentritt des neuen Landtags die Rechte des Parlaments gegenüber der Regierung. Während der Wahlperiode hat der Ständige Ausschuss die Aufgaben eines Fachausschusses für Verfassungs- und Rechtsfragen sowie für Medienpolitik und Datenschutz. Daneben bin ich im Ausschuss Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, bei dem ich den Sprecher*innen-Posten für Tourismus anstrebe. Der Tourismus hat in meinem Wahlkreis ein außerordentliche Bedeutung, der ich gerne in meinem Amt gerecht werden möchte. Mein dritter und letzter Ausschuss ist mit dem Finanzausschuss ein Gremium mit großer Lenkungsmöglichkeit. Daneben bin ich noch im Wahlprüfungsausschuss, der kein klassischer Ausschuss ist, sondern sich „nur“ bei Anfechtungen zur Gültigkeit einer Landtagswahl trifft.

Sollten sie Interesse haben mich noch näher kennenzulernen, können sie jederzeit mit mir in Kontakt treten. Ich freue mich auch Sie näher kennenzulernen.

 

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