Projekte in St. Märgen, St. Peter und Stegen im ELR ausgewählt

 

Daniela Evers MdL: „Jetzt setzen wir auf Zukunftsinvestitionen für lebendige und starke Ländliche Räume: 272.000 Euro für 4 Projekte im Wahlkreis.“

 

„Starke Ländliche Räume liegen uns Grünen am Herzen. Wir wissen, dass unsere ländlichen Regionen gerade auch in Krisenzeiten vor Herausforderungen stehen“, erklärt die Grüne Abgeordnete Daniela Evers. Die grün-geführte Landesregierung reagiert auf die konjunkturellen Herausforderungen der Corona-Krise und ermöglicht eine unterjährige Projektförderung im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR). Dafür werden 8,1 Millionen € Landesförderung zur Verfügung gestellt. Insgesamt steht in 2021 mit über 100 Mio. € die höchste Förderung in der Geschichte des ELR zur Verfügung. Die Mittel helfen auch, die Folgen der Pandemie im Ländlichen Raum abzufedern und Zukunftsinvestitionen zu tätigen.

 

Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) stärkt gezielt die ländlichen Regionen in Baden-Württemberg. Es wurde für die Jahre 2020 und 2021 um 15 Millionen Euro aufgestockt – von 75 auf 100 Millionen Euro. Ein Schwerpunkt liegt auf Wohnen und Bauen. 131 Projekte wurden in dieser Förderrunde ausgewählt. „Vier Projekte aus meinem Wahlkreis haben sich im Wettbewerb um die besten Projekte durchgesetzt, das ist eine Auszeichnung“, freut sich die Grünen Abgeordnete.

 

Entscheidend für einen Förderzuschlag sei vor allem die Bereitschaft gewesen, bestehende Gebäude in Holzbauweise zu Modernisieren. Dadurch wird sowohl die Klimabilanz beim Bauen („Graue Energie“) verbessert als auch der Flächenverbrauch durch den Verzicht auf Neubauten reduziert. Daniela Evers betont: „Die erfolgreiche Neuausrichtung des Programms hin zu mehr Klimaschutz wird auch 2021 konsequent fortgesetzt.“

 

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Hintergrund Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum

 

Das ELR ist das zentrale Investitionsförderprogramm des Landes für den Ländlichen Raum. Ergänzend zu anderen Förderprogrammen und -kulissen im Ländlichen Raum wie Leader, Plenum, den zwei Biosphärengebieten und den sieben Naturparken gibt es Impulse, die Ländliche Regionen attraktiv und zukunftsfähig halten.  Die grün-geführte Landesregierung will mit dem ELR den Ländlichen Raum nachhaltig stärken und hat das Programm seit 2012 auf die aktuellen Herausforderungen in Klimaschutz und Ressourceneffizienz ausgerichtet.

Im Sinne einer Politik für Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Lebensqualität im Ländlichen Raum führen Energieeinsparung, hohe Energieeffizienz, erneuerbare Energien oder umweltfreundliche Bauweisen bei privaten Projekten zu einem Fördervorrang und sind für kommunale Projekte Fördervoraussetzung.

 

Die Auswahl der Orte und der Projekte erfolgte in einem Wettbewerb der besten Ideen, basierend auf den Entwicklungskonzepten der Gemeinden. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz trifft jährlich die Programmentscheidung. Bis zur Aufnahme der Orte und Projekte in die Programmentscheidung wird auch die strukturverbessernde Wirkung der Projekte beurteilt. Je größer die strukturellen Mängel der Gemeinden, je schlüssiger und realistischer das Entwicklungskonzept und die geplanten strukturverbessernden Maßnahmen sind, desto größer ist die Chance zur Aufnahme in das ELR-Programm.

 

Mit dem ELR als zentralem und flexiblem Förderinstrument für den Ländlichen Raum unterstützt das Land die nachhaltige strukturelle Verbesserung in ländlich geprägten Gemeinden. Ziel ist es, den Ländlichen Raum als zeitgemäßen und attraktiven Wohn-, Lebens- und Arbeitsort zu erhalten, die ökologische und soziale Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft zu unterstützen, den demografischen Veränderungsprozess zu gestalten, die dezentrale Siedlungs- und Wirtschaftsstruktur des Landes zu erhalten sowie der Abwanderung entgegenzuwirken.

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