Pressemitteilung: Elf Freiburger Kulturinstitutionen erhalten finanzielle Förderung vom Land

Fast 500.000 Euro fließen im Rahmen des Förderprogramms „Kunst trotz Abstand“ an Freiburger Kunst- und Kultureinrichtungen.

In einer weiteren Runde des Corona-Hilfsprogramms „Kunst trotz Abstand“ fördert das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Projekte aus allen Bereichen der Kunst und Kultur mit bis zu 2,1 Millionen Euro. Gefördert werden insgesamt 66 Projekte, davon elf aus Freiburg.

Die Freiburger Landtagsabgeordnete Nadyne Saint-Cast (Grüne) findet: „Es ist wichtig, Kulturschaffende auch nach zweieinhalb Jahren Pandemie weiter zu unterstützen. Die Branche hat stark gelitten und in schwierigen Zeiten trotzdem innovative neue Ideen und Konzepte entwickelt. Die Freiburger Kulturszene wurde durch diese Ideen bereichert, daher ist die Förderung durch das Land Baden-Württemberg hier gut investiert.“ Saint-Cast ist Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Auch Daniela Evers, Grüne Landtagsabgeordnete aus Freiburg, befürwortet die Förderung: „Die Kulturszene in Freiburg hat trotz der weitreichenden Lockerungen weiterhin stark mit den Folgen der Pandemie zu kämpfen. Zudem besteht auch weiterhin Unsicherheit über die Auswirkungen einer kommenden Corona-Welle ab Herbst. Die Förderung verschafft den Freiburger Kulturbetrieben Planung- u. Finanzierungsicherheit für den kommenden Winter. Zudem gilt es die Kunstschaffenden nun wieder ihr Publikum zurückzugewinnen und entsprechend auch neues Publikum durch attraktive Angebote anzuwerben. Hierfür sind finanzielle Mittel notwendig, die nun bereitgestellt werden“.

Das Hilfsprogramm ist Teil des 2021 ins Leben gerufenen Impulsprogramms „Kultur nach Corona“, das 2022 in einer zweiten Ausschreibungsrunde fortgeführt wird. Um weiterhin einen Beitrag zur Stärkung der Kultur- und Kreativszene zu leisten, wird vor allem auf den aktuellen Bedarf der Kulturbranche geachtet. Deshalb werden nicht nur neue Veranstaltungen gefördert, sondern auch solche, die in der Pandemie abgebrochen werden mussten. Der Fokus liegt außerdem auf Projekten zur Wiedergewinnung von Publikum und zur Ansprache neuer Zielgruppen, aber auch auf Vorhaben, die den Ausbau mehrsprachiger, barrierefreier und integrativer Angebote vorantreiben.