Die Freiburger Landtagsabgeordneten Daniela Evers und Nadyne Saint-Cast begrüßen, dass das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus das Förderprogramm „Integration durch Ausbildung – Perspektiven für Zugewanderte“ – das sogenannte Kümmerer-Programm – für 2027 und 2028 verlängert.
Für Freiburg sind insgesamt 503.440 Euro vorgesehen: Die Handwerkskammer Freiburg erhält 243.040 Euro für 2,8 Stellen, die IHK Südlicher Oberrhein 260.400 Euro für drei Stellen. Beide Angebote betreuen neben Freiburg weitere Gebiete der Region.
„Wir müssen alle Potenziale nutzen, wenn wir dem Fachkräftemangel begegnen und jungen Menschen echte Zukunftsperspektiven eröffnen wollen. Das Kümmerer-Programm verbindet beides: Es stärkt die berufliche Integration und unterstützt Betriebe bei der Nachwuchsgewinnung“, sagt Daniela Evers.
Die Kümmerinnen und Kümmerer unterstützen junge Zugewanderte bei der Berufswahl, bei Bewerbungen und bei der Vermittlung in Praktikum, Einstiegsqualifizierung oder Ausbildung. Zugleich beraten sie Betriebe zu Unterstützungsangeboten während der Ausbildung.
„Ausbildung schafft Perspektiven und ist ein wichtiger Schritt zu gleichberechtigter Teilhabe. Die persönliche Begleitung hilft, Hürden abzubauen und den Einstieg in den Beruf zu erleichtern“, sagt Nadyne Saint-Cast.
Landesweit fördert das Ministerium in den Jahren 2027 und 2028 insgesamt 36 Vollzeitstellen bei 20 Trägern mit rund 3,2 Millionen Euro. Seit 2016 wurden nach Angaben des Ministeriums rund 5.100 Zugewanderte mithilfe des Programms in Ausbildung vermittelt.