Gespräch mit Vertreter*innen der Gastronomie und Hotellerie

 

 

Gestern habe ich mich gemeinsam mit meinem Landtagskollegen Niklas Nüssle aus dem Wahlkreis Waldshut in der Tannenmühle in Grafenhausen mit Gastronom*innen aus beiden Landkreisen getroffen. Wir haben uns zwei Stunden über die Probleme der Gastronomie und Hotellerie unterhalten. Die Pandemie und die damit verbundenen existenziellen Schwierigkeiten standen im Mittelpunkt unseres Gesprächs. Nach über einem halben Jahr ist im Zuge der neuen Corona-Verordnung des Landes eine Wiedereröffnung unter Pandemie-Bedingungen möglich. Uns war es wichtig von den Betroffenen selbst und direkt zu hören, wo diese Öffnungsstrategie als passend empfunden wird, aber auch wo noch Verbesserungsbedarf gesehen wird. Insbesondere die Unsicherheiten, die sich aus den schwankenden Inzidenzwerten ergeben, verhindern eine so dringend gewünschte verlässliche Planung.
Das Gespräch ging aber auch über die Pandemie hinaus. So haben wir über die Anwerbung neuer Mitarbeiter*innen und die Ausbildung im Gastgewerbe gesprochen. Hier wurde diskutiert, inwieweit Ausbildungsgänge reformiert werden sollten und auch wie Schülerinnen und Schüler für diese Berufsgruppe begeistert werden können. Auch die (Steuer-)Bürokratie, Baurechte sowie die grenzüberschreitende Vergleichbarkeit zu den Nachbarländern waren Thema. Außerdem haben wir über die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und deren Bleiberechtsperspektiven aus der Sicht der Arbeitgeber*innen gesprochen.
Niklas und ich halten es für unbedingt notwendig, die von uns in Stuttgart getroffenen bzw. mitgetragenen Entscheidungen immer wieder mit der Lebensrealität der Menschen in unseren Wahlkreisen abzugleichen. Obwohl wir auch viel gut begründete Kritik zu hören bekamen, waren wir uns deshalb auch mit den Gastronom*innen einig, dass ein ständiger Dialog zwischen Politik und Praxis unabdingbar ist.

 

 

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