Austausch mit dem Verein Bildung für Alle

Letze Woche besuchte Daniela Evers den Verein Bildung für alle e.V., um diesem zur Förderung des Wirtschaftsministeriums für ein Projekt zusammen mit der Waldkircher Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft gGmbH (WABE) zu gratulieren.

Bei dem Projekt wird an der Entwicklung neuer arbeitsmarktpolitischer Konzepte für die Integration von Männern über 50 Jahren und Frauen, die über das zweite Sozialgesetzbuch Leistungen beziehen, gearbeitet.

Neben diesem Projekt und vielen weiteren bietet Bildung für Alle seit 2015 kostenfreie Deutschkurse für neu zugewanderte Menschen an. Das Ziel des Angebotes ist es, die Menschen von der Alphabetisierung bis zum B2-Niveau zu begleiten und ihnen damit eine langfristige Möglichkeit des Spracherwerbs zu bieten.

Daniela Evers durfte bei der Freitagschule vorbeischauen, die Migrierte in Ausbildung bei ihrer Abschlussprüfung unterstützen. Dabei geht unter anderem darum deutsche Fachbegriffe zu erlernen und das Leseverstehen zu fördern.

Bildung für Alle macht dabei eine sehr erfolgreiche und wichtige Arbeit. So konnten sie im vergangen Jahr 100 Prozent der Teilnehmenden der Freitagsschule zum Abschluss verhelfen. Zudem helfe sie durch ihre Arbeit den so dringenden Fachkräftemangel zu decken und stecken dabei viel Herzblut und Zeit hinein. So werden nicht nur Fachkräfte gewonnen, sondern auch Bildungschancen für die jeden einzelnen Teilnehmenden eröffnet.

„Migrierte Personen in Ausbildung durchlaufen die selbe Ausbildung wie deutsche Muttersprachler und müssen dabei nicht selten die doppelte Zeit reinstecken, Ich habe hohen Respekt vor der Arbeit des Vereins, aber auch gegenüber jeder teilnehmenden Person für diesen Einsatz. Im Gespräch mit den Teilnehmenden der Freitagschule konnte ich zudem erfahren, dass auch gerade in der beruflichen Ausbildung noch viel passieren muss, um auch auf die Bedarfe von migrierten Personen in der Ausbildung mit einzubeziehen. Auch Bleiberechtsperspektiven für Personen, die eine Ausbildung durchlaufen haben, müssen gestärkt werden. Das nehme ich gerne mit nach Stuttgart“, so Evers.