4 Millionen Euro für schnelles Internet in Breisgau-Hochschwarzwald

Der Breitbandausbau im Land schreitet weiter voran: In der aktuellen Vergaberunde werden 53 Projekte aus den Regierungsbezirken Freiburg und Karlsruhe vom Land gefördert. Ausgeschüttet werden insgesamt 23,7 Millionen Euro. Dies gab das für Digitalisierung zuständige Ministerium am Freitag (10. Dezember) bekannt.

Der Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald erhält für den Ausbau des Glasfasernetzes rund 4 Millionen Euro vom Land.

Daniela Evers MdL freut dieser Breitband-Booster: „Mit der Landesförderung von 4 Millionen Euro kommt Breisgau-Hochschwarzwald beim Ausbau des schnellen Internets ein gutes Stück voran. Die Förderung trägt dazu bei, dass alle Einwohner in Breisgau-Hochschwarzwald rasch von einer leistungsfähigen Leitung von mindestens 100 Mbit pro Sekunde profitieren.“

„Durch die Zusammenarbeit zwischen Zweckverbank Breitband Breisgau-Hochschwarzwald und Land schaffen wir eine Infrastruktur für die digitale Zukunft, von der Bürger, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen profitieren“, erläuterte Evers.

In der aktuellen Förderrunde können in den Regierungsbezirken Freiburg und Karlsruhe mehr als 3.000 neue Breitbandanschlüsse realisiert werden. Im Regierungsbezirk Freiburg werden 20,4 Millionen Euro für 41 Projekte bewilligt.

Die Fördermaßnahme ist Teil des Breitband-Förderprogramms des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration. Schnelle und flächendeckende Breitband-Netze sind erklärtes Ziel der Landesregierung im Rahmen der Digitalisierungsstrategie digital@bw und Voraussetzung für neue Geschäftsideen, wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Entwicklung.

Seit dem Start von digital@bw sind bisher rund 1 Milliarde Euro in Projekte der Digitalisierungsstrategie des Landes investiert worden. Zudem wurden über 3 Milliarden Euro seit 2016 an Landes- und Bundesmitteln für den kommunalen Breitbandausbau verwendet. Mehr Informationen erhalten Sie auf der Webseite von digital@bw.

Hintergrundinformation

Beim Ausbau der Breitbandinfrastruktur darf die öffentliche Hand nur begrenzt mit staatlichen Zuschüssen in den ansonsten freien Markt eingreifen. So darf das Land derzeit uneingeschränkt nur in den sogenannten weißen Flecken fördern. Das sind Regionen, in denen die Breitbandverfügbarkeit unter 30 Mbit im Download liegt. Die grün-geführte Landesregierung hat seit 2011 eine erfolgreiche und zuverlässige Landesförderung aufgebaut, die von Beginn an nur die Zukunftstechnologie Glasfaser mit nahezu unbegrenzten Übertragungsraten fördert. Ebenso haben Grüne von Beginn an auf eine kommunale Infrastruktur gesetzt und nur das sogenannte Betreibermodell gefördert.